Amtliche Bekanntmachung der Gemeinde Messel

 

Bebauungsplan in Textform „Ost I – 9. Änderung“

Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB)

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Messel hat in Ihrer Sitzung am 26.06.2017 den Bebauungsplan „Ost I – 9. Änderung“ einschließlich der zugehörigen Begründung sowie den bauordnungsrechtlichen Festsetzungen als Satzung beschlossen.

Der Plangeltungsbereich der Bebauungsplanänderung umfasst die Parzelle der Flur 9, Nr. 402/9 tw.

Gegenstand der Bebauungsplanänderung ist die Ausweitung der in der 7. Bebauungs-planänderung festgesetzten zulässigen Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile. Weiter werden die Aussagen zu Dachform und Dachneigung verändert festgesetzt, um die Anpassung an das westliche Nachbargebäude zu erleichtern. Schließlich wird die Zulässigkeit von Nebenanlagen an der östlichen Grundstücksgrenze über das in der Hessischen Bauverordnung bestimmte Maß hinaus ermöglicht.

Die Bebauungsplanänderung erfolgte im „vereinfachten“ Verfahren gemäß § 13.

Der Bebauungsplan mit Begründung und den bauordnungsrechtlichen Festsetzungen wird zur jedermanns Einsicht im Rathaus, Kohlweg 15, Bauverwaltung während der Dienststunden bereitgehalten:

Montag                                               8.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr

Dienstag und Donnerstag                  9.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch und Freitag                          8.00 bis 12.00 Uhr

Über den Inhalt des Bebauungsplanes wird auf Verlangen Auskunft erteilt.

Gemäß § 215 (2) BauGB wird darauf hingewiesen, dass eine nach § 214 (1) Nr. 1 bis 3  beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 (2) beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und nach

§ 214 (3) Nr. 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs gemäß § 215 (1) BauGB, unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 (3) sowie (4) BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird. Die Fälligkeit des Anspruchs kann dadurch herbeigeführt werden, dass die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt wird.

Der Bebauungsplan tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft.

Messel, den 18.07.2017

gez.

Larem, Bürgermeister der Gemeinde Messel

 

 

 

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